-
Ein Gugelhupf oder Guglhupf, auch Gugelhopf, Kugelhupf, Kougelhupf, ist im Süden des deutschen Sprachraumes die Bezeichnung für einen Napfkuchen aus Hefeteig. In der Tschechischen Republik wird er bábovka genannt; in Kroatien, Ungarn, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Frankreich, heißt er kuglof.
-
Ursprünglich wohl in einem rundlichen Napf oder kleinen Kessel zubereitet, wird er in einer typischen, hohen Kranzform aus Metall oder Keramik mit einem "Kamin" in der Mitte gebacken, die klassischen Puddingformen ähnelt und den Teig gleichmäßiger garen lässt.
-
Der Grund, warum sich der Gugelhupf aber zu einem beliebten Kuchen entwickelt hat, ist die Tatsache dass nur Zutaten verwendet werden, die die Bauern selbst zur Verfügung hatten. Er ist also eigentlich ein Arme-Leute-Kuchen.
-
Zur Zubereitung wird ein mittelfester Teig aus Mehl, Eiern, Milch, Butter, Mandeln, Rosinen und Hefe hergestellt, in der Form gebacken und mit Puderzucker oder Schokolade überzogen.
-
Dem Gugelhupf in Form und Zusammensetzung ähnlich sind der italienische Panettone sowie andere Napfkuchen, wie der französische Baba au rhum.
-
Seit Aufkommen des Backpulvers werden auch Rührkuchen in Gugelhupfformen gebacken, haben aber außer der Form mit Gugelhupf wenig gemeinsam.
-
Quelle: Wikipedia
|